Das Translationszentrum des Fraunhofer ISC entwickelt neben Biomaterialien auch Geräte für den Tissue Engineering Prozess.
Arbeitsschwerpunkte sind Zell-Material-Wechselwirkungen, Inkubatoren und Bioreaktoren für die dynamische Langzeitkultur verschiedener Zelltypen und Gewebe unter physiologischen Bedingungen. Hinzu kommt die Entwicklung nicht-invasiver Nachweismethoden, um die Lebensfähigkeit und den Differenzierungszustand der menschlichen Gewebe kontrollieren zu können.
Für das Tissue Engineering von Organen und Gewebe ist es unerlässlich, die Funktion der gewebespezifischen Zellen in vitro zu erhalten. Das heißt: die Mikroumgebung der Zellen muss in vivo nachgeahmt werden. Bedingungen wie Medienfluss, Rotationsbelastung und oszilierende Kräfte sind wichtige Faktoren bei der Entwicklung des Gewebes. Hierzu entwickeln wir für Sie Geräte wie Bioreaktoren sowie spezielle Inkubatorsysteme.
Außerdem wurde ein vollautomatisches, robotergestütztes Zellkulturlabor als modulare Anlage umgesetzt, auf der komplexe Zellkulturprozesse ganzheitlich realisiert werden können. Einzelne Module können dabei auch unabhängig voneinander betrieben werden und ermöglichen die Durchführung standardisierter Prozesse wie Medienwechsel oder Zellzählung.