News, Projekte und Veranstaltungen

Hier finden Sie Informationen aus dem TLZ Würzburg zu aktuellen Themen, zu unseren Forschungsprojekten sowie alle wichtigen Termine wie Workshops, Online-Seminare und Messeauftritte.     

 

Presseinformation / 29.7.2022

Ausgezeichnet!

DFG-Tierschutzpreis für das Fraunhofer-Translationszentrum für Regenerative Therapien

Die Würzburg Initiative 3R (WI3R) hatte für ihre Bewerbung die Entwicklung und Anwendung von sechs In-vitro-Modellen der Barriereorgane Haut, Kornea, Darm, Blut-Hirn-Schranke und Lunge sowie für solide Tumoren vorgestellt, die dem »Replacement« des 3R-Konzeptes dienen. 

 

Presseinformation / 9.8.2022

Antivirale Wirkung von pflanzlichen Extrakten

Nachweis mit In-vitro-Zellkulturen gelungen

Schon lange werden bestimmte pflanzliche Extrakte und Naturstoffe als immunstärkend oder sogar heilungsfördernd bei verschiedenen Erkrankungen angesehen. Dazu zählen auch Erkrankungen durch Viren.

 

Felix-Wankel-Preis 2021

Dr. Christian Lotz (Stellvertretender Abteilungsleiter In-vitro-Testsysteme) erhält für die Entwicklung eines In-vitro-Augenirritationstests den diesjährigen Felix-Wankel-Preis.

Das neue Verfahren soll nach rund 80 Jahren den Draize-Augentest ablösen und damit eine Alternative zu bisherigen Tierversuchen schaffen.

 

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!

 

Auszeichnung bei den Pitch Awards 2021

Sanjana Mathew erreichte mit Ihrem Vortrag den 2. Platz bei den Pitch Awards 2021 des Stammzellnetzwerks NRW.


Sanjana Mathew, Doktorandin im BHS-Team von Dr. Antje Appelt-Menzel, nutzte einen Bioreaktor mit dynamischem Mediendurchfluss, der durch Online-Impedanzmessung die Qualitätskontrolle der Barriere von Blut-Hirn-Schrankemodellen ermöglicht.

Projekt TheraVision –
Innovative Therapie
gegen Krebs

Innovative, nachhaltige Krebstherapie, die krebszerstörende Viren und Immuntherapie miteinander vereint.

 

Podcast #WeKnowHow

Organotypische Gewebemodelle für schnelle Wirkstofftests

Interview mit Dr. Marco Metzger

Presseinformation / 19.11.2020

Projektstart »ImAi«

Neues Testverfahren will weltweiten Standard-Tierversuch ersetzen – Projekt gestartet

Termine und Veranstaltungen

San Francisco, USA / 15. Juni 2022 - 18. Juni 2022

ISSCR 2022 Annual Meeting

Vom 15.-18. Juni 2022 präsentiert das Team des Fraunhofer-Projektzentrums für Stammzellprozesstechnik SPT seine innovativen Technologien und Dienstleistungen im Bereich induzierter pluripotenter Stammzellen auf der ISSCR 2022 Jahrestagung in San Francisco (Stand 643), organisiert von der International Society for Stem Cell Research. Das Fraunhofer SPT bietet dort Lösungen für das Upscaling von validierten Bioprozessen zur Herstellung und Aufbereitung von hochwertigen Stammzellen und deren Derivaten an, wobei insbesondere innovative Materialien, Bioreaktoren, Tissue-Engineering-Gerüste und innovative, autonome Zellproduktions- und Kryokonservierungstechnologien eingesetzt werden.

Messe München / 21. Juni 2022 - 24. Juni 2022

analytica 2022

Auf der diesjährigen analytica stellen wir Ihnen unsere Entwicklungen im Bereich »LAB 4.0 for Digital Life Science« vor. In einer Live-Präsentation zeigt unser Forschungsteam anhand von Gewebemodellen maligner Melanome die automatisierte, nicht-invasive Untersuchung des Tumorwachstums. Zum Einsatz kommen dabei unser zellbiologisches Testsystem MediTOM sowie eine automatisierte Bildanalyse (Image Analyzer) inklusive digitaler Auswertung, das seine Daten in ein digitales Laborbuch überträgt.

Online Kurs / 20. Juli 2022 - 21. Juli 2022, 09:00 - 17:00 Uhr

Online Seminar Tissue Engineering
»Grundlagen der 3D-Gewebezüchtung«

Das Kursangebot »Tissue Engineering - Grundlagen der 3D-Gewebezüchtung« vermittelt in zwei Kurstagen einen umfassenden Überblick über die biologischen und materialwissenschaftlichen Grundlagen des Tissue Engineering und gewährt Einblicke in praxisnahe Anwendungen, von personalisierten Testsystemen bis zur Entwicklung und Zulassung von zellbasierten Therapien.

Rudolf-Virchow-Zentrum, Würzburg / 23. November 2022 - 25. November 2022

»Biofabrication meets Infection«

Doktorandinnen und Doktoranden des SFB/TRR 225 "Biofabrikation" und der Forschergruppe GRK2157 "3D Infect" organisieren gemeinsam ein internationales Symposium »Biofabrication meets Infection«, das vom 23. bis 25. November 2022 am Rudolf-Virchow-Zentrum in Würzburg stattfindet. Zahlreiche hochkarätige Referenten haben ihre Teilnahme bereits zugesagt. Diese internationale Konferenz wird sich vor allem mit Themen der Biofabrikation und komplexen Gewebemodellen befassen.

Nanoparticles meet Automation

Neue Konzepte für automatisierte Prozesse in der Materialherstellung und -prüfung

Datenschutz und Datenverarbeitung

Wir setzen zum Einbinden von Videos den Anbieter YouTube ein. Wie die meisten Websites verwendet YouTube Cookies, um Informationen über die Besucher ihrer Internetseite zu sammeln. Wenn Sie das Video starten, könnte dies Datenverarbeitungsvorgänge auslösen. Darauf haben wir keinen Einfluss. Weitere Informationen über Datenschutz bei YouTube finden Sie in deren Datenschutzerklärung unter: https://policies.google.com/privacy

Biomaterials for Organ and Tissue Regeneration –
New Technologies and Future Prospects

Buch-Cover Biomaterials For Organ And Tissue Regeneration
© Elsevier
Paperback ISBN: 9780081029060
eBook ISBN: 9780081029077

Das Buch beschreibt Biomaterial-bezogene Technologien, wobei umfassende Grundlagen zu Eigenschaften und Verwendung von Biomaterialien im Rahmen der Geweberegeneration und in vitro Modellierung von Organsystemen gegeben werden.

Einleitend werden Eigenschaften und Formen neuartiger Biomaterialien beschrieben und ein Überblick über sogenannte off-shoot Technologien wie z.B. Biorobotics, Bioinks oder Bioprinting gegeben. Neben einer Zusammenfassung physiko-chemikalischer Eigenschaften, wird auf Verfahren eingegangen, die zur Analyse der biostrukturellen Charakterisierung und der Oberflächenfunktionalisierung von Biomaterialien angewandt werden.
Darüber hinaus werden Eigenschaften moderner Zellquellen wie z.B. Stammzellen und Immunzellen beschrieben, die für die regenerative Medizin relevant sind. Zudem werden auch Grundlagen der zellulären Kommunikation mit Biomaterialien adressiert. Im Anschluss werden aktuelle organspezifische Anwendungsbereiche von Biomaterialien erläutert. Diese umfassen z.B. das kardiovaskuläre und pankreatische Tissue Engineering, als auch die in vitro Nachbildung der Blut-Hirn-Schranke, der Lunge, der Niere oder der Blase. Das Fraunhofer ISC hat mit dem Artikel »Bioartificial gut« einen weiteren Beitrag in diesem Zusammenhang geliefert.

Mit einer Zusammenfassung neuartiger Technologien, besonders in Bezug auf Biomaterialien und deren Relevanz für die Gewebe- und Organregeneration, schließt das Buch ab. Neben Nanomaterialien und Hydrogelen, werden Biomaterialien und deren Anwendung im Rahmen der Mikrofluidik, für Organ-Chip Systeme oder deren Integration in dynamische Bioreaktoren diskutiert.

 

Dreidimensionale Atemweg-Gewebemodelle auf Basis menschlicher primärer Atemwegs-Epithelzellen

Heatmap 3D-Gewebemodelle
Lodes N, Seidensticker K, Perniss A, Nietzer S, Oberwinkler H, May T, Walles T, Hebestreit H, Hackenberg S, Steinke M. »Investigation on Ciliary Functionality of Different Airway Epithelial Cell Lines in Three-Dimensional Cell Culture«. Tissue Eng Part A. 2019 Dec 27. doi: 10.1089/ten.TEA

Ein Forscherteam des Fraunhofer TLZ sowie der Universitätsklinik Würzburg, der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg und der Inscreenex GmbH Braunschweig hat dreidimensionale (3D) Atemweg-Gewebemodelle auf Basis menschlicher primärer Atemwegs-Epithelzellen (hAEC) bzw. entsprechender Zelllinien verglichen und insbesondere die Funktionalität der Flimmerhärchen (Kinozilien) analysiert.
Ziel der Arbeiten ist es, zukünftig die Untersuchung von Ziliopathien, also Störungen der Tätigkeit der Flimmerhärchen in den Atemwegen, anhand von menschlichen 3D-Gewebemodellen zu ermöglichen. Dazu wurden vier verschiedene humane respiratorische Zelllinien mit humanen primären Atemwegs-Fibroblasten an der Medium-Luftgrenze kultiviert und ihre Morphologie sowie der Zilienschlag analysiert. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass die verfügbaren Zelllinien nicht für wissenschaftliche Fragestellungen geeignet sind, zu deren Beantwortung funktionelle Kinozilien benötigt werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand besitzen 3D-Gewebemodelle auf Basis von hAEC die höchste in vitro – in vivo - Korrelation.